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 | Projekt ACCESS | Mit der EU-Erweiterung am 1. Mai 2004 fiel auch der Startschuss für das ACCESS-Projekt, das der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) gemeinsam mit fünf deutschen und weiteren sieben europäischen Partnern durchführt. Es wird gefördert im Rahmen des Grenzregionenprogramms der Europäischen Kommission und umfasst die drei Regionen Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg in Deutschland sowie Friuli-Venezia Giulia in Italien.
Zielgruppe sind Klein-, Kleinst- und Einmannbetriebe in den Sektoren Bau, Umwelttechnologie und Holz aus den Grenzregionen, die in besonderer Weise durch die Erweiterung betroffen sind.
Der Titel ACCESS (= Zugang) steht für das Programm: Es geht darum, die vor der Haustür liegenden Potentiale der EU-Erweiterung zu nutzen. Die Betriebe werden in Seminaren über die EU-Erweiterung und speziell über ihre neuen Nachbarregionen auf der anderen Seite der Grenze informiert. Sie erhalten maßgeschneidertes und sektorenspezifisches Wissen über die dortige Wirtschaftslage, rechtliche Rahmenbedingungen, etc. und kommen so gleichzeitig mit Fachleuten und Dienstleistern in Kontakt. Diese werden den Unternehmern auch während der geplanten Betriebs- und Messebesuche zur Verfügung stehen und diese individuell beraten.
Bei Kooperationstreffen, die im Rahmen von Betriebs- und Messebesuchen stattfinden, sollen vor allem erste Kontakte zu potentiellen Geschäftspartnern in den neuen EU-Ländern geknüpft werden.
Neben dem ZDH beteiligen sich auf deutscher Seite die Handwerkskammern Ostmecklenburg-Vorpommern, Potsdam und Cottbus sowie der Fachverband SHK Brandenburg und das Deutsch-Polnische Kooperationsbüro der Sparkassen an dem Projekt. Auf europäischer Seite sind Handwerkskammern, Banken und Wirtschaftsförderungsgesellschaften in Italien, Polen, Slowenien und Ungarn dabei.
Die EU-Kommission unterstützt das noch bis Mai 2006 laufende Projekt im Rahmen des Grenzregionenprogramms. Umsetzung und Entwicklung des Projekts liegen bei der ZDH-EURO-HANDWERK-CONSULTING.
Informationen hierzu erteilt Herr Niehaus; E-Mail: niehaus@zdh.de
http://www.informest.it/progetti/access/uk/presentation.asp
Zusammenfassung auf Englisch:
The aim of the project is to strengthen the competitiveness of SMEs in certain border regions that belong to those economic sectors which will be particularly affected by the impending enlargement. The targeted SMEs are small, micro and sole proprietorship businesses operating in the following regions and sectors: construction and environmental technologies in Mecklenburg-Vorpommern and Brandenburg in Germany, and construction and wood in Friuli-Venezia Giulia in Italy.
In order to provide this special size class of SMEs with the competitive edge to master their future and enable them to profit from the new market possibilities that will arise from the enlargement, the project focuses on bringing these enterprises together with providers of support services that can help them building new strategies and accessing candidate country markets. The project activities offer the target group tailor made, sector specific events in form of seminars and coaching sessions. They are designed to facilitate contacts with support service providers and potential business partners both within the respective region and its counterpart in the neighbouring candidate country.
The expected results are an increased awareness and use of available services of support providers by the catered for category of businesses and a rise in inter-regional and cross border cooperation.
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